aktuelles aus dem Gemeindeleben

Ausschreibung:

Die Kirchengemeinde der Wilhelm-Löhe-Gedächtniskirche
sucht eine/n pädagogische/n Mitarbeiter/in mit einer
wöchentlichen Arbeitszeit von 10 Stunden.
Die Anstellung ist zunächst auf 2 Jahre befristet,
eine Verlängerung ist möglich.

Wir wünschen eine Person, die gerne mit Kindern und
Jugendlichen arbeitet. Sie soll eine Brückenfunktion
zwischen der Grundschule vor Ort und der Kirchengemeinde bilden.

Aufgaben:
- Wöchentliche Vorbereitung und Durchführung eines Beschäftigungsangebotes im Ganztagesbereich der hiesigen Grundschule (Donnerstag Nachmittag)
- Mitarbeit im Jugendausschuss und Begleitung der Mitarbeitenden im Jugendbereich.
- Mitarbeit bei Konfirmandentagen (samstags) und Konfirmandenfreizeit (Frei.- So.).
- Vorbereitung und Durchführung einer Wochenendfreizeit für Kinder. Dabei sollen jugendliche Mitarbeiter/innen eingebunden werden.
- Wahrnehmung von Dienstbesprechungen. Vernetzung mit der Arbeit der evangelischen Jugend in Fürth.

Gewünschtes Profil:
- Pädagogische Berufsausbildung oder in Ausbildung dazu (z.B. Erzieher/in; Sozialpädagogik; Religionspädagogik) oder/und pädagogische Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit
- aufgeschlossene und kontaktfreudige Persönlichkeit
- Team- und Kommunikationsfähigkeit
- Fähigkeit, selbständig zu planen und zu organisieren
- grundsätzliche Bereitschaft, an ausgewählten Samstagen und einzelnen Sonntagen zu arbeiten.
- Verbundenheit mit Werten und Zielen des evangelischen Trägers
- Zugehörigkeit zu einer Kirche der AcK (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen)

Wir bieten:
- Vielfältig nutzbare Gemeinderäume
- Motivierte Mitarbeiter/innen
- Begleitung durch Gemeindepfarrer und Dekanatsjugendreferent
- Unterstützung durch das Pfarramt (Listen, Kopierer, etc.)

Eingruppierung erfolgt nach TV-L in Verbindung mit der kirchlichen Dienstvertragsordnung.

Bewerbungen sind schriftlich bis 01.06.2018 zu richten an:

Evang.-Luth. Pfarramt der Wilhelm-Löhe-Gedächtniskirche, z. Hd. Pfarrer Walter Drescher
Emdener Str. 6 , 90765 Fürth
Fax: 0911- 7905774 / e-mail: pfarramt(at)loehekirche.de
Tel.: 0911-7906213 (für mündliche Rückfragen)

Besetzung ab 01.09.2018


Standort und Stehvermögen

"Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft." Dieser Vers aus dem Brief an die Hebräer ist das biblische Motto für den Monat Mai in der Übersetzung von Martin Luther. Näher am griechischen Original bewegt sich die sogenannte Einheitsübersetzung. Ihre Fassung lautet: "Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft."
Glauben hat es also mit Stehen zu tun. Und unser Stehen fängt damit an, dass wir einen Standort finden. Von Standort spricht man auch in der Land- und Forstwirtschaft. Nutzpflanzen und Bäume haben je nach Bodenbeschaffenheit einen schlechteren oder besseren. Christlicher Glaube aber wurzelt nicht in der Erde, sondern im Himmel. Im Glauben strecken wir unsere Wurzeln nach oben, nicht nach unten. Und wir richten uns nach dem Morgen aus. Wir lesen alte Geschichten der Bibel als Versprechen einer guten Zukunft. Wir rechnen damit, dass Gott die eigene Geschichte und die Geschichte dieser Welt zu seinem Ziel und damit zu einem guten Ende führt.
Glauben hat es mit einem Standort und hat es mit Standfestigkeit, Stehvermögen zu tun. Von Stehvermögen spricht man im Boxsport. Die bemisst sich weniger daran, ob der Boxer immer auf den Beinen bleibt, sondern eher daran, wie oft er wieder aufsteht. Auch im christlichen Glauben geht es nicht darum, nie hinzufallen, sondern darum, immer wieder aufzustehen. Diese Auferstehungskraft schenkt uns der Heilige Geist im Glauben. Dabei gebraucht er Menschen, die uns beistehen. Menschen, die mit uns und für uns an Gott glauben. Menschen, die an uns und an eine gute Zukunft für uns glauben. Auch der Boxer im Ring braucht die Unterstützung von außen: vom Publikum, das ihn anfeuert, und vom Trainer, der ihn betreut und berät.
Die Bilder vom Baum und vom Boxer können uns helfen, die Worte des Apostels zu verstehen: "Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft." Standort und Stehvermögen lässt uns der Heilige Geist finden, inmitten derer, die nach Gott suchen und auf ihn achten - zum Beispiel in den Tagen und Gottesdiensten zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten.
Ihr Pfarrer Walter Drescher


Mobile Fahrradwerkstatt

Das Reparieren steht wieder hoch im Kurs. Es nützt der Umwelt, schont den Geldbeutel und fördert die Selbständigkeit. Wer das eigene Fahrrad selbst auf Vordermann bringen will, findet in der mobilen Fahrradwerkstatt kompetente Hilfe. Diese wird ab 11. Mai auch an unserer Kirche einen Stützpunkt haben. Von da ab soll bis auf weiteres jeden Freitag von 15.00 - 17.00 Uhr an der Löhekirche Gelegenheit sein, unter Anleitung Fahrräder zu reparieren. Freilich kann das Wetter oder andere Umstände einen Strich durch die Rechnung machen, so dass es ratsam ist, sich vorher unter https://wp.me/P89Iho-8n zu versichern, dass die mobile Fahrradwerkstatt vor Ort ist. Parallel zur Fahrradwerkstatt findet im Saal des Gemeindehauses unser wöchentlicher Treff mit Geflüchteten statt, so dass das Reparieren gut für eine Tasse Kaffee unterbrochen werden kann.

 


Sie können helfen

Die zwei beigelegten Faltblätter informieren über Möglichkeiten Frühjahrssammlung Diakonie Sie können mit einer Spende die Arbeit der Diakonie unterstützen. Im Mittelpunkt steht die Förderung von Kindern und die Beratung von Familien. Nähere Informationen auch im Mantelteil des Monatsgrußes auf Seite 11. Wohnungen für Geflüchtete Die Projektgruppe "Zimmer frei" sucht Bürger/innen in unserer Stadt, die bereit sind, auch an Flüchtlinge zu vermieten. Mitarbeiter/innen von "Zimmer frei" informieren und beraten unverbindlich. Sie achten darauf, passende Mieter zu finden, vermitteln zwischen Vermietern und Mietern und unterstützen Letztere beim Umziehen und Einleben. Bitte prüfen Sie, ob Sie Wohnraum zur Verfügung stellen können. Wer Fremde beherbergt, zieht sich den Segen Gottes zu.


Kirchenvorstandswahl 2018

Interview auf dem Weg zur Wahl des Kirchenvorstandes

Pfarrer Drescher hat eine der Kirchenvorsteherinnen, die augenblicklich im Amt sind, gebeten, sich zur Kirchenvorstandsarbeit zu äußern. Nachstehend die Fragen und Antworten:

Liebe Frau Seischab-Schell, Sie blicken zurück auf 12 Jahre Mitarbeit im Kirchenvorstand. Ein Kirchenvorstand hat vielfältige Themen und Aufgaben. Welche davon waren Ihnen besonders wichtig?

Ich kann mich noch erinnern, dass ich vor 12 Jahren mit ziemlich viel Neugierde aber auch Unsicherheit mein neues Ehrenamt angetreten habe. Der Bereich der Arbeit mit Kindern und Familien war und ist mir sehr wichtig, hier hatte ich auch schon mitgearbeitet, viele andere Bereiche waren "Neuland" für mich. Durch meine Berufung in den Sachausschuss für Ökumene wurde die Zusammenarbeit mit unserer Nachbargemeinde St. Christophorus einer meiner Schwerpunkte, deshalb bin ich auch weiterhin gerne im Team für das ökumenische Frauenfrühstück. In guter Erinnerung sind mir vor allem auch die Klausurtage des Kirchenvorstands und das gemeinsame Wochenende bei denen es neben Sachfragen auch um die Situation und Weiterentwicklung der Gemeindearbeit ging, neue Ideen und Visionen aufblitzten und auch theologische Sachverhalte diskutiert wurden.

Was hat Ihnen in den zurückliegenden Jahren besondere Freude bereitet?

Von Anfang an konnte ich mich in diesem Gremium angenommen fühlen, man spürt, dass die Mitarbeit und Unterstützung von Ehrenamtlichen in unserer Gemeinde, egal in welchem Bereich, gewünscht und wertgeschätzt wird. Ich schätze die Art und Weise der Kommunikation im Kirchenvorstand sehr. Auch wenn es Anlass zur Diskussion um manche Sachverhalte gab, stand immer ein freundschaftliches und persönliches Miteinander im Vordergrund. Insgesamt ist diese Frage schwierig zu beantworten, denn es gab so viel Anlass zur Freude, z.B. das Wiederaufleben des Minigottesdienstes, die Einführung des Abendmahls für Kinder, die positive Entwicklung der Jugendarbeit, das Entstehen von Neuem wie das ökumenische Frauenfrühstück und das monatliche Kirchencafé, das große Engagement innerhalb unserer Gemeinde und unserer Pfarrer für die Flüchtlinge, berührende Gottesdienste und Feiern, natürlich auch die persönlichen Begegnungen innerhalb der Gemeinde und vieles, vieles mehr.

Was fanden Sie eher schwierig oder schwer in der Kirchenvorstandsarbeit?

Nicht einfach war Abschied zu nehmen von vertrauten Pfarrerinnen oder Pfarrern und in gewisser Weise auch die Frage der Neubesetzung der Pfarrstellen, was für viele eine zusätzliche Verantwortung oder auch Mitarbeit erforderte, aber auch ein spannender Prozess war. In einer Gemeinde besteht nun eben kein Stillstand, sondern sie entwickelt sich ständig weiter. Schön war es zu sehen, dass auch schwierige Zeiten gemeinsam, mit Hilfe Vieler getragen und bewältigt werden konnten. Eine große Erleichterung für mich war auch, dass für die Fragen der Finanzen so viele "Experten" in unserem Gremium sind, denn das zählt nicht zu meinen Stärken. Wir sind Ihnen dankbar für Ihr Engagement als Kirchenvorsteherin. Für den neuen Kirchenvorstand stellen Sie sich nicht mehr zur Wahl, wollen aber weiterhin in unserer Kirche mitleben und mitarbeiten.

In welchen Bereichen wird das sein?

Ich fühle mich sehr wohl in unserer Gemeinde und möchte deshalb ansprechbar sein, wenn meine Mitarbeit und Hilfe gebraucht wird. Im Team des Minigottesdienstes und des Frauenfrühstücks möchte ich mitarbeiten und ich werde bestimmt mit großem Interesse verfolgen, welche neuen Entwicklungen sich ergeben.

Was wünschen Sie dem neuen Kirchenvorstand?

Nur das Beste! Freude, Engagement, Inspiration, vielfältige Ideen und Visionen, viele schöne gemeinsame Erfahrungen miteinander und innerhalb der Gemeinde und Gottes Segen.

Herzlichen Dank für dieses Interview. Wir bedauern es, dass Sie uns als Kirchenvorsteherin verloren gehen. Und freuen uns sehr, dass sie uns als aktives und engagiertes Gemeindeglied erhalten bleiben. Gottes Segen für Ihren weiteren Weg


Erfreuliche Entwicklung

bei abnehmender Gemeindegliederzahl

Die Rechenbücher weisen es aus: Im Vergleich zum Vorjahr wurde im Jahr 2017 in unserer Gemeinde erheblich mehr gespendet: statt 28.160,- € im Jahr 2016 gingen 33.240,- € ein, ein Zuwachs von rund 5.000,- € oder ca. 18 %. Die Einlagen im Klingelbeutel verringerten sich zwar um 1.000,- €, dafür verdoppelten sich fast die Kollekten für die eigene Gemeinde von 2.400,- € auf 4.560,- €, darunter finden sich auch die Einlagen bei Taufen und Trauungen. Darüber hinaus wurden für Gottesdienst, Kirche, Gemeindehaus und Gemeindearbeit insgesamt 2.000,- € mehr gespendet. Kirchenmusik und Flüchtlingsarbeit wurden jeweils mit 500,- € mehr bedacht. Besonders freut mich, dass im Jahr 2017 nicht nur mehr für die eigene Gemeinde gespendet wurde. Auch der Ertrag der Aktion "Brot für die Welt" steigerte sich von 3.440,- € um ca. 1.200,- € auf 4.620,- €. Eine Steigerung von 34,3 %, die sich aber auch einer überraschend großen Einzelspende verdankt. Auch der Kirchgeldertrag ist gestiegen: In der Gesamtkirchengmeinde von 165.000,- € auf 169.000,- € (2,4%), in unserer Gemeinde von 8.730,- € auf 9.130,- € (4,6%). Kirchenvorstand und Pfarrerschaft bedanken sich ganz herzlich bei jedem, der eingelegt oder gespendet hat, und sagen zu, die anvertrauten Gelder gewissenhaft einzusetzen. Herzlichen Dank auch der Stadt Fürth, die unsere Jugend- und Flüchtlingsarbeit großzügig unterstützt. Dass wir auf Spender und Spenderinnen angewiesen sind und bleiben, machen Zahlen deutlich, die nachdenklich stimmen: Die Statistik weist aus, dass wir innerhalb von 10 Jahren 323 Gemeindeglieder verloren haben. Verzeichnete die Löhe-Kirchengemeinde im Jahr 2007 noch 2.433 Gemeindeglieder, so waren es 2017 nur mehr 2.110; das ist ein Rückgang von 13,3 %, der vor allem durch den demographischen Wandel und Austritte verursacht wurde. Insofern hoffen wir, dass trotz dieser Entwicklung auch das Jahr 2018 ein Jahr wird, in dem viele Menschen gerne geben und darüber auch selbst gesegnet werden.


Allianzgebetswoche 2018

Die weltweite Gebetswoche wurde vor circa 140 Jahren eingeführt. In über 70 Ländern beten in dieser Zeit Christen rund um den Erdball verteilt. Im Mittelpunkt der Gebete in diesem Jahr das Thema "Als Pilger und Fremde unterwegs". Auch in Fürth laden viele Gemeinden an unterschiedlichen Terminen im Zeitraum 14. - 21.01.2018 ein. Die genauen Termine und Orte erfahren Sie unter: http://www.ev-allianz-fuerth.com/news/ allianzgebetswoche-vom-14-21-januar-2018/


Neue Patenschaft

Aufmerksame Leser und Leserinnen des Monatsgrußes haben in den letzten Jahren verfolgen können, wie unser indisches Patenkind Atul Bhuinya seine Ausbildung zum Schlosser erfolgreich abschließen konnte. Er wurde in die Selbständigkeit entlassen. Mittlerweile unterstützen wir ein neues Projekt der Kindernothilfe. Es findet sich wieder in dem großen Land Indien, dieses Mal im Bundesstaat Madhya Pradesh, der eher zentral liegt. In der Stadt Khandwa unterhält die methodistische Kirche ein Wohnheim für Mädchen, das "Anand Nivas Girls Home". 110 Mädchen aus den umliegenden Dörfern leben in diesem Heim. Zu ihrem Hintergrund wird uns folgendes berichtet: "In ihren Dörfern mangelt es an Infrastruktur: Es gibt kaum Straßen, Stromversorgung, oder Bildungseinrichtungen. Viele Eltern können ihre Kinder nicht angemessen ernähren und versorgen. Oft treibt die Armut sie dazu, ihre Kinder in der Landwirtschaft arbeiten zu lassen und ihre Töchter früh an wirtschaftlich besser gestellte Männer zu verheiraten. Viele Familien zerbrechen an den Folgen von Alkoholmissbrauch, Spielsucht und häuslicher Gewalt." Im "Anand Nivas Girls Home" werden die jungen Mädchen versorgt und unterstützt. Sie erhalten Lernmaterial und werden in ihrer schulischen Laufbahn unterstützt. Im Heim selbst werden Workshops zu gesunder Lebensführung (Ernährung, Hygiene, Info über HIV/Aids) durchgeführt. Sportliche Aktivitäten und das Feiern wiederkehrender Feste fördern die emotionale und soziale Entwicklung. Die älteren Mädchen, die die Klassen 9 bis 12 besuchen, werden speziell gefördert: Sie erhalten zusätzlichen Unterricht am Computer und werden angeregt, für sich selbst Berufspläne zu entwickeln. Wir meinen, dass dieses Projekt wert ist, von uns unterstützt zu werden. Jederzeit nehmen wir gerne Spenden entgegen. Ich persönlich freue mich, dass wir nach einem Jungen nun ein Mädchen unterstützen - gerade in einem Land, in dem Frauen wegen ihres Geschlechts noch vielen sozialen Einschränkungen unterliegen.

Pfr. Walter Drescher



Viel Glück und viel Segen …

Der Geburtstag kommt und mit ihm kommen Gäste und Gratulanten. Auch wir von der Löhekirche suchen einen Kontakt. Entweder erhalten Sie von uns Post oder wir suchen Sie auf - letzteres vom 70. Geburtstag an im Turnus von 5 Jahren und ab dem 90. Geburtstag alle Jahre. An Ihrer Tür schellen entweder Pfarrerin Klimm oder Pfarrer Drescher, Reinhard Brandstätter (Vertrauensmann) oder Michael Vieweg (stellvertretender Vertrauensmann). Wir versuchen, Sie am Geburtstag selbst aufzusuchen. Das ist uns aber nicht immer möglich. Deshalb bitten wir um Verständnis, wenn wir eventuell an einem der Tage danach kommen. Das hat manchmal sogar den Vorteil, dass wir besser ins Gespräch kommen. Am Geburtstag selbst ist das Geburtstagskind oft und zu Recht durch Telefonate und andere Gäste in Anspruch genommen. Noch eines: Wir kommen in der Regel, ohne uns vorher anzumelden. Wenn sich der Zeitpunkt als ungünstig herausstellt, vereinbaren wir gern an der Haustür einen besseren. Falls der Jubilar oder die Jubilarin nicht anzutreffen ist, werfen wir einen Gruß in den Briefkasten ein. Die Geburtstagskarte verrät unsere Kontaktdaten. Und wir freuen uns, wenn Sie uns anrufen und wir uns so verständigen können. Ein frommer Mensch sagte einmal, ein Christ habe drei Geburtstage. An seinem ersten kommt er zur Welt, an seinem zweiten wird er getauft und an seinem dritten erwacht er zu neuem und ewigem Leben. Von daher lässt sich auch verstehen, dass der Gedenktag eines Heiligen im Kalender der Kirche sich oft nicht nach seinem Geburtstag, sondern nach seinem Todestag richtet.


Löhetreff- Programmausblick

Immer an einem Mittwoch am Monatsanfang sind interessierte Gemeindeglieder eingeladen, sich zu einem Thema umzuhören oder bei einem Ausflug umzuschauen. Bleibt der Löhetreff im Gemeindehaus, so beginnen wir um 14.30 Uhr mit Kaffeetrinken. Sind wir auswärts, werden die Startzeiten und Mitfahrgelegenheiten rechtzeitig bekanntgegeben.

Am 10. Januar halten wir einen Rückblick besonderer Art auf das Weihnachtsfest. Unter dem Titel "Von wegen heilige Nacht" stellt Klaus Deffner dar, wie das Fest der Kirche durch politische Propaganda vereinnahmt und benützt wurde.

Am 7. Februar wird uns Frau Barthelmess in einem Vortrag die Bürgermeister Fürths in Erinnerung rufen und vorstellen -passend zum Jubiläum 200 Jahre Stadterhebung.

Am 7. März findet eine kleine Exkursion zu Wilhelm Löhe statt. Wir besuchen sein Geburtshaus und schauen an und in der Michaelskirche vorbei.

Am 11. April freuen wir uns, Pfarrer Rudolf Koch begrüßen zu dürfen. Er ist Referent für Altersfragen in unserem Dekanat und spricht zum Thema "Alter und Humor".

Am 2. Mai fahren wir nach Cadolzburg und besuchen die neue Ausstellung in der Hohenzollernburg.

Am 6. Juni kommen wir miteinander ins Gespräch zum Thema: "Damals in der Schule"

Am 4. Juli machen wir uns noch einmal auf den Weg. In Münchsteinach bei Neustadt an der Aisch warten auf uns Reste eines alten Benediktinerklosters, insbesondere eine hervorragend erhaltene und restaurierte romanische Kirche.


Auch die Löhe-Gemeinde trägt zum fair-trade-Dekanat bei

In der letzten Ausgabe des Monatsgrußes war zu erfahren: 19 evangelische Kirchengemeinden erfüllen die vom Dekanat beschlossenen Vorgaben für mehr Fairness beim Erwerb von Lebensmitteln und anderen Gütern. Eine der 19 Gemeinden ist die Wilhelm-Löhe-Gedächtniskirche.
Wir haben uns verpflichtet, bei Veranstaltungen regelmäßig mindestens drei fair gehandelte Produkte einzusetzen. Es handelt sich um Kaffee, Tee und Milch. Bei diesen Produkten ist sichergestellt, dass die Produzenten angemessener für Ihre Arbeit entlohnt werden. Manchmal ist diese soziale Komponente auch mit besserer Verträglichkeit verbunden. Fair verbindet sich mit Bio und Nachhaltigkeit.
Das Pfarramt stellt im Jahr ungefähr 20 000 Kopien für Veranstaltungen, Gottesdienste, Werbung und Briefwechsel her. Wir werden in Zukunft den größten Teil unserer Texte und Bilder auf Recycling-Papier drucken. Fühlen uns aber frei, auf herkömmliches Papier zurückzugreifen, wenn wir auf eine besonders kräftige Farbe des Papiers nicht verzichten wollen.
Wir verpflichten uns, das Anliegen einer gerechteren Welt immer wieder thematisch aufzugreifen: im Löhetreff, in der Frauenrunde, beim Kirchenkaffee, mit den Konfirmanden. Jetzt schon spielt es eine Rolle beim Weltgebetstag der Frauen, bei der Unterstützung unseres indischen Patenkindes und bei unserem wöchentlichen Freitagnachmittag mit den Flüchtlingen.
Das alles ist nur ein Anfang. Die Suche danach, wie wir auf lokaler Ebene für mehr globale Gerechtigkeit sorgen können, darf und soll weitergehen - auch in unserer Gemeinde. Wir danken dem Eine-Welt-Laden und seiner Referentin Melanie Diller für Beratung und Impulse.

 


Möglichkeit zum zwanglosen und vertraulichen Gespräch

Wir alle brauchen geschützte Orte und Menschen, die uns zuhören. Sagen können, was bedrückt oder erfreut. Sich etwas von der Seele reden. Unverbindlich anfragen und Erkundigungen einholen. All das soll ab März immer mittwochs von 11.00 - 13.00 Uhr in der Löhekirche möglich sein. Pfarrer Drescher wird in der Kirche anwesend sein, bereit für Begegnung und Gespräch, und mit der Zusicherung absoluter Vertraulichkeit.
Das Ganze ist ein Angebot und Versuch. Nach einigen Monaten werden wir sehen, ob die Einladung zum Gespräch genutzt wurde und ob der Terminkalender des Pfarrers es in dieser Form auf Dauer zulässt.



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Wilhelm-Löhe-Gedächtniskirche, Emdener Straße 6, 90765 Fürth, Tel: 0911/79 06 213, mail: pfarramt@loehekirche.de

Modellbau für alle Generationen
Eine besondere Gelegenheit für die Vor-weihnachtszeit. Unter der kundigen An-leitung von Wolfgang Herrmann können Interessierte jeden Alters eine Miniaturlandschaft ihres Wunsches entstehen lassen - mit Straßen oder auch Eisenbahngleisen. Es werden Module im Maß 1,00m x 0,50 m hergestellt. Der Rohbau, der auch bespielbar ist, könnte bis Heilig Abend fertiggestellt sein. Gebaut wird an Samstagnachmittagen von 15.00 Uhr bis ca. 18.30 Uhr im Gemeindehaus. Eine Gemeinschaftsaktion für Jung und Alt.

Die vorgesehenen Termine: 18. und 25. November, 2., 9. und 16. Dezember. Materialkosten für 1 Modul: 100,- Euro. Wolfgang Herrmann stellt das ganze Projekt am Donnerstag, den 9. November um 19.30 Uhr allen Interessierten im Gemeindehaus vor.
Kindergottesdienst am 1. Advent