Buntes...

Epiphanias 2018

Bilder vom Gottesdienst und Mitarbeiterempfang

Ein gut besuchter Gottesdienst

Anschließend lockte ein reichhaltiges Buffet...

mit Sketcheinlagen........

und fröhlichen Mitarbeitern.

 


Impressionen vom Gemeindefest und der Amtseinführung

 


Fürther Nachrichten vom 20.02.16

Deutschlands freundliche Seite am Freitagnachmittag


FN-Serie über Begegnungen zwischen Einheimischen und Flüchtlingen: Zum Auftakt eine Reportage aus dem Wilhelm-Löhe-Gemeindesaal - 21.02.2016 21:00 Uhr
FÜRTH - Nach wie vor kennen viele Menschen Flüchtlinge aus den Medien, aus öffentlichen Verkehrsmitteln, vom Vorbeilaufen auf der Straße. Oft scheint es, als blieben in U-Bahnen und Bussen Plätze neben fremdländisch aussehenden Leuten länger frei, als wechselten gerade Frauen die Straßenseite, um nicht zu nah an Männern vorübergehen zu müssen, deren Anblick sie verunsichert. Der Schock von Köln sitzt tief. Nach wie vor aber gilt: Der Schlüssel zum Abbau von Ängsten und Vorurteilen sind Begegnungen. Mit ihnen beschäftigt sich eine kleine Serie von Artikeln, die wir heute starten. Ein Beispiel aus Fürth-Ronhof.



"Es gibt immer was zu reden": Sigrid Künzel, hier vertieft in ein Gespräch mit Moitaba Rahmani, beim wöchentlichen Begegnungsnachmittag im Gemeindesaal der Wilhelm-Löhe-Kirche.© Foto: Hans-Joachim Winckler


Freitagnachmittag, kurz vor drei. In der Küche der evangelischen Wilhelm-Löhe-Kirche herrscht Geschäftigkeit. Männer und Frauen schneiden Kuchen an, kochen Tee- und Kaffeewasser, stellen Teller und Tassen bereit. Es wird geschwatzt, Gläser klirren leise. Die Gäste müssten jeden Moment eintreffen. Der Mann, auf dessen Namensschild "Klaus D." zu lesen ist, organisiert die wöchentlichen Begegnungsnachmittage. Klaus Deffner (71) wirft einen letzten Kontrollblick in den noch menschenleeren Gemeindesaal. "Wir werden immer deutscher", sagt er amüsiert, die Tische seien diesmal so ordentlich gruppiert.
"Nice to meet you"
Die ersten Gäste treten ein, junge Männer mit dunklem Teint. "Nice to meet you", sagt der erste vage in den Raum hinein. Drei der Neuankömmlinge lassen sich an einem Tisch nieder, Sigrid Künzel setzt sich dazu. Woher sie kommen, fragt die 71-Jährige auf englisch. From Iran, lautet die Antwort. Wie lang sie schon hier sind, im Höffner-Gebäude, das früher Möbelhaus war und jetzt Notunterkunft? Wie viele Tage? How many days? Die Fragen treffen auf aufmerksame Mienen, werden aber nicht zwangsläufig verstanden. Die Sprachhürde ist hoch. Der Mann mit der Wollmütze schaut ratlos, sein Nachbar, Moitaba Rahmani (19), spricht besser englisch. Dank der Hilfe von Rahmani, Handy-Übersetzungsprogrammen sowie des Einsatzes von Mimik, Gestik und viel gutem Willen kommt das Gespräch voran - auch wenn es oft stockt.
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Der Mann mit der Mütze hat einen kleinen Sohn - daheim, im Iran. Das Lachen des Kindes trägt er im Fotoordner seines Smartphones bei sich. Damit Sigrid Künzel versteht, öffnet er ihn. Als hätten sie eine Schatulle mit einem Schatz zwischen sich, beugen sich beide über die Bilder. Später sagt Sigrid Künzel, dass sie als Mitglied der Löhe-Gemeinde seit einem Jahr zu den Treffen kommt und dass es "immer was zu reden" gibt. Und wenn es doch mal zäh wird? Dann erteilt die Rentnerin spontan Sprachunterricht - Motto: "Das ist ein Teller" oder "Ein Shampoo, zwei Shampoos". Mit Sprachproblemen hält sich Brigitte Meixner (68) nicht auf. Mit dem Spruch "So, jetzt geht mal her" lässt die frühere Sonderschullehrerin aus einem Winnie-the-Pooh-Karton Puzzleteile auf die Tischplatte fallen. Zwei Mädchen mit Zöpfen sind gleich bei der Sache. Wortlos greifen sie zu, rücken Bilderschnipsel hier- und dorthin. Ein kleiner Junge schaut zu, hält sich aber abseits. "Willst du mitmachen?", fragt ihn Brigitte Meixner auf deutsch und winkt ihn heran. Er schüttelt den Kopf, bleibt lieber, wo er ist.
"Gut gemacht, Mausi"
Das Puzzle-Bild wächst, doch manchmal will kein Teil passen. Die Mädchen probieren, verschieben, lassen ab, probieren erneut. Dann ein Erfolg. Aus Brigitte Meixner, beide Daumen hochgereckt, platzt heraus: "Das hast du gut gemacht, Mausi!" Der Jubel kommt an, die konzentrierten Mienen der Mädchen entspannen sich, beide strahlen.
Der Raum ist erfüllt von Gesumm und Geschnatter. Arabisch, Russisch, Farsi, Amharisch Englisch, Deutsch. . . Sprachen und Dialekte wirbeln durcheinander. Ein munteres Potpourri und vielleicht ein Zeichen dafür, dass auf Inselchen wie dieser hier der oft so skeptisch beäugte Brückenbau zwischen Einheimischen und Fremden beginnen könnte.
Die 31-jährige Isabell, Mutter eines zweijährigen Sohnes, sitzt bei Michael, wie er sich nennt, einem 28-jährigen Englischlehrer aus dem Irak. Bei den Treffen der Löhe-Gemeinde sind sie sich im September, als er noch bei Höffner untergebracht war, zum ersten Mal begegnet. Wenn sie sich jetzt unterhalten, halb englisch, halb deutsch, hört sich der Tonfall locker an und gut gelaunt. Isabell und Michael haben Ausflüge miteinander gemacht und sind Freunde geworden.
Wegen des großen Flüchtlingsandrangs konnte Michael erst zum Jahreswechsel seinen Asylantrag stellen, obwohl er schon im Sommer nach Deutschland kam. Faktisch hat er damit keine drei, sondern mehr als doppelt so viele Monate Arbeitsverbot. Dabei hätte er ein Angebot als Sprach- und Kulturübersetzer in der Gemeinde weit draußen im westlichen Mittelfranken, in der er gerade wohnt.
Wohlmeinende Warnungen
Seit den Übergriffen von Köln, sagt Michael, habe sich etwas verändert. Der Bürgermeister und die Helfer an seinem Wohnort seien besorgter geworden. Er und die anderen Flüchtlinge erhielten jetzt oft wohlmeinende Warnungen wie "Geht nachts nicht raus". Als an seiner Unterkunft neulich zwei Motorradfahrer vorbeifuhren, packte Michael die Angst. Tun die mir was, fragte er sich bang. Sie taten ihm nichts. Und doch: Die Liste von Angriffen auf Flüchtlinge in Deutschland ist lang, Ende Januar flog eine scharfe Handgranate auf eine Erstaufnahmeeinrichtung in Villingen-Schwenningen.
Michael fährt immer noch nach Fürth. Um die zwei Stunden braucht er mit Bus und Bahn, einfach. Aber Zeit, die hat er ja. Klaus Deffner, der Organisator der Freitagsbegegnungen, sagt, es kämen mehr Flüchtlinge auch dann noch, wenn sie längere Distanzen bewältigen müssen, weil sie verlegt wurden. "Manche haben hier ein Heimatgefühl entwickelt."
Zwar schreckten einige Flüchtlinge wegen des Kreuzsymbols auf den Einladungszetteln vor den "Treffen mit deutschen Bürgern" anfangs zurück. Sie ermuntert Klaus Deffner dann schon mal mit Sprüchen wie "Kaffee trinken kann man auch als Moslem". Andererseits nähere sich mancher Flüchtling inzwischen dem christlichen Glauben an, überlege zu konvertieren. Das aber sei nicht beabsichtigt, versichert Deffner. Die Freitagstreffen sollten nur zeigen, "dass Deutschland freundlich ist".
BIRGIT HEIDINGSFELDER

 


Radausflug nach Cadolzburg

 


Gemeindefest 2015

Es begann im Gottesdienst mit einer Schatzsuche...

Das Wetter erlaubte sogar Sitzplätze im Freien

Der Kirchenchor

Die Theatergruppe verkaufte Karten im Vorverkauf

und schließlich trat der Engel Aloisius auf und "frohlockte"

 


 

Impressionen vom Akkordeon-Konzert


 

Ca. 20 Kinder im Alter von 8-13 Jahren und sechs Betreuer/innen campierten im Pfarrgarten unserer Kirche. Nach dem Aufbau der Zelte gab´s Würstchen vom Grill. Dann zogen wir los, um auf dem nahegelegenen Mehr-Generationen-Spielplatz am Zusammenfluss von Pegnitz und Rednitz zu spielen. Wieder zurück setzten wir uns um das Lagerfeuer. Trotz später Stunde war es schwierig Schlaf zu finden. Zu ungewohnt war die Situation und zu hoch die Temperaturen. Am nächsten Morgen stärkten wir uns mit Semmeln und Müsli und gingen nach einer kurzen Andacht am Lagerfeuer wieder auseinander. Wir hatten intensive 16 Stunden miteinander erlebt, gefüllt mit Spiel und Besinnung, mit Essen und Trinken, mit Schlafen und Wachen, mit Aufbau und Abbau, mit Lagerfeuer und Morgensonne.


Kärwa 2015


Flüchlingshilfe in unserer Gemeinde

 

 

Flüchtlingsseite im WWW
Die ehramtliche Mitarbeit für die Flüchtlinge im ehemaligen Möbelhaus Höffner und in anderen Flüchtlingsunterkünften in Fürth wird stadtweit organisiert. Dazu dient eine Website, die unter der Adresse: www.fluechtlingshilfe-fuerth.de eingesehen werden kann. Alle ehrenamtliche Arbeit ist angebunden an die hauptamtlichen Mitarbeiter/innen der Caritas, drei an der Zahl im Möbelhaus Höffner.

 

 

 

 

 

 

 

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Wilhelm-Löhe-Gedächtniskirche, Emdener Straße 6, 90765 Fürth, Tel: 0911/79 06 213, mail: pfarramt@loehekirche.de